DIE TRIBUTE VON PANEM: MOCKINGJAY TEIL 2

TROTZ EIN PAAR SCHWÄCHEN EIN GELUNGENER ABSCHLUSS DER HUNGER GAMES-REIHE

Angefangen hat alles 2008 mit dem ersten Roman “Die Tribute von Panem”, der in einer dystopischen Zukunft in Nordamerika spielt. Zwei weitere Bücher folgten, eins erfolgreicher als das andere. Kein Wunder also, dass Hollywood schnell auf die Geschichte von Suzanne Collins aufmerksam wurde. 2012 kam dann die Verfilmung des ersten Teils in die Kinos, 2013 folgte “Catching Fire” und nach der Aufsplittung des dritten Buchs in zwei Filme findet die Romantrilogie jetzt ihren cineastischen Abschluss in “Mockingjay Teil 2”.
Dabei knüpft der zweite Mockingjay-Teil direkt an den vorherigen Film an: Im ersten Teil hat die Revolution gegen das Kapitol Panems endgültig begonnen. Die Protagonistin Katniss ist zur Symbolfigur für die Rebellen geworden und setzt alles daran, Peeta aus den Fängen von Präsident Snow zu befreien. Das gelingt auch zum Schluss von Mockingjay 1. Allerdings hat Peeta im Kapitol eine Gehirnwäsche verpasst bekommen und hält Katniss für eine Bedrohung – deshalb versucht er, sie zu erwürgen. Und kurz darauf setzt der neueste Film mit Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth ein.

Das erste Bild zeigt Katniss, die ihre Verletzungen am Hals präsentiert. Danach sieht der Zuschauer Peeta, der in einem Sicherheitsraum an einen Stuhl gefesselt ist. Und von da an geht es auch eigentlich direkt weiter. Die Rebellion muss weiter vorangebracht werden, in ganz Panem herrscht Krieg. Katniss, die nicht nur medial für die Rebellen steht, sondern auch selber kämpfen möchte, wird Teil einer Einsatztruppe und die setzt alles daran, den letzten großen Schlag auszuführen, um das Kapitol endgültig zu besiegen. Das ist aber sehr gefährlich und fordert auch viele Opfer auf beiden Seiten.

Dadurch, dass die Zuschauer die Truppe in ihrem Kampf begleiten, gibt es sehr viele Actionszenen zu sehen. Die Rebellen sind alle fünf Minuten wieder in Lebensgefahr und jedes Mal bleiben auch Leute auf der Strecke.

Auch die Dreiecksgeschichte zwischen Katniss, Gale und Peeta läuft weiter, allerdings ist sie nur eine Nebenhandlung. Dafür nimmt der Kampf gegen Präsident Snow einen Großteil des Erzählstrangs ein. Aber dadurch wirkt der Film stellenweise auch sehr langgezogen. Es gibt viele Wendungen, vor allem dann, wenn man sich gerade auf die Neuausrichtung der Geschichte eingelassen hat. Das macht Mockingjay Teil 2 zwar spannend, allerdings birgt diese Vorgehensweise gleichzeitig die Gefahr, dass es dem Zuschauer schnell zu viel wird.

Insgesamt lässt sich sagen, dass “Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 2” zwar einige Schwächen hat, aber trotzdem ein gelungener Abschluss für den Film-Vierteiler ist. Es wird an verschiedenen Stellen durch Zitate Bezug auf die vorherigen Teile genommen, die Schauspieler, allen voran Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen, haben einen guten Job gemacht und die Special Effects sind auch gelungen. Allerdings ist das Ende viel zu übertrieben dargestellt.

Aber für die Fans der Bücher und der ersten drei Filme ist das definitiv ein empfehlenswerter letzter Teil.

“Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 2” läuft derzeit im Kino

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